Titus Engel
Dirigent
Dirigent
Kurzprofil
„Was mich interessiert, ist eine Mischung aus Überforderung und Unterhaltsamkeit – bei ‚Traviata‘ die Tiefe offenlegen und bei Stockhausen die Unterhaltsamkeit.“
Der Principal Conductor der Basel Sinfonietta ist stets auf der Suche nach dem nicht Offensichtlichen, einer Subebene der Partitur, die er offenlegen und in ihrer (gesellschaftlichen) Relevanz dem Hörer vor Ohren führen möchte. Und das mit außergewöhnlichem Erfolg! Nicht nur in der Presse, sondern und vor allem beim Publikum kommt das extrem gut an. Unter seinem Dirigat entpuppen sich sogar zeitgenössische, moderne Schlachtrößer und Meilensteine wie bspw. in Stuttgart (Saint François d’Assise von Olivier Messiaen) und Berlin (Das Floß der Medusa von Hans Werner Henze auf dem Flughafen Tempelhof) als Publikumslieblinge und Verkaufsschlager mit Zusatzvorstellungen. So wie Titus Engel in alten Werken nach der heutigen Relevanz sucht, und in neuen Stücken ihre geschichtliche Verankerung hörbar macht, so schafft er es, die Kunstform Klassik an sich für die Gegenwart – auch für die jüngeren Generationen – bedeutsam zu machen.
Titus Engel studierte Musikwissenschaften und Philosophie in Zürich und Berlin und erlernte sein Dirigierhandwerk in Dresden bei Christian Kluttig, ergänzt durch Förderungen des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats und David Zinmans American Academy of Conducting at Aspen sowie Assistenzen bei Sylvain Cambreling, Marc Albrecht und Peter Rundel. Der geborene Zürcher lebt mit seiner Familie in Berlin.
Ab der Saison 2026/27 wird er als Conductor in Residence an der Deutschen Oper Berlin das Profil des Hauses mitgestalten.
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