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Markus Stenz – Dirigent

Markus Stenz ist Chefdirigent des Sinfonieorchesters des Niederländischen Rundfunks (Radio Filharmonisch Orkest) und Erster Gastidirigent beim Baltimore Symphony Orchestra. Ab Januar 2017 ist er zudem Conductor in Residence beim Seoul Philharmonic Orchestra.

> Pressetext zur Saison 2016/17

Ausgebildet an der Hochschule für Musik in Köln bei Volker Wangenheim und bei Leonard Bernstein und Seiji Ozawa in Tanglewood, profilierte er sich früh mit ungewöhnlichen Projekten und zahlreichen Ur- und Erstaufführungen. 1989 übernahm Markus Stenz die musikalische Leitung des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano (bis 1995) und leitete als Chefdirigent von 1994 bis 1998 die London Sinfonietta, das renommierteste britische Ensemble für zeitgenössische Musik. Von 1998 bis 2004 hatte Markus Stenz die Position als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Melbourne Symphony Orchestra  inne. Elf Jahre lang (seit der Spielzeit 2003/2004) war Markus Stenz Kapellmeister des Gürzenich-Orchesters, zehn Jahre Generalmusikdirektor der Stadt Köln.

Innerhalb seiner umfangreichen Diskografie, die mit dem Radio Filhamornisch Orkest jüngst um die Uraufführung von James MacMillans „St. Luke Passion“ sowie die niederländische Erstaufführung von K.A. Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“ (Challenge Classics) und mit dem Gürzenich.Orchester um verschiedene Schönberg-Einspielungen erweitert wurde, finden sich zahlreiche mit Preisen dekorierte Produktionen. Internationale Begeisterung erntete etwa seine Gesamteinspielung der Sinfonien Gustav Mahlers mit dem Gürzenich-Orchester (Oehms Classics), die sich u.a. in der Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik wiederfindet.

Die Saison 2016/2017 führt Markus Stenz zu zahlreichen Konzerten in die USA mit dem Baltimore Symphony Orchestra, dem San Diego Symphony Orchestra sowie dem Cincinnati Symphony Orchestra. Am 9. Oktober eröffnet er die Reihe der Sonntagsmatineen des Mozarteumorchesters mit Arabella Steinbacher. Er kehrt nach Österreich zurück im Januar 2017 und dirigiert das ORF Radio-Symphonieorchester im Musikverein Wien. Mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester wird Markus Stenz im November 2016 Detlev Glanerts „Requiem für Hieronymus Bosch“ aus der Taufe heben. Die Uraufführung am 4. November 2016 ist einer der Höhepunkte innerhalb der Feierlichkeiten der Stadt ’s-Hertogenbosch anläßlich des 500. Todestags des Malers Hieronymus Bosch. Mit seinem Radio Filharmonisch Orkest gestaltet er ferner zahlreiche spannende Konzertprogramme mit Werken von Mussorgsky, Liszt, Szymanowski, Rachmaninoff, Mozart und Wagner und beendet die Saison im Juni 2017 mit Jörg Widmans „Babylon“. Ein weiterer Höhepunkt wird seine Rückkehr nach Köln zum Gürzenich-Orchester sein mit drei Konzerten im März 2017 und Werken von Haydn, Ibert und Walton.

In 2015/2016 dirigierte Markus Stenz rund um die Welt, von SĂŁo Paulo bis nach Shanghai. Gleichzeitig trat er seine Stelle als Erster Gastdirigent des Baltimore Symphony Orchestra an. Markus Stenz dirigierte 2015/2016 einige Erst- und UrauffĂĽhrungen, u.a. die deutsche ErstauffĂĽhrung des Cellokonzerts von Pascal Dusapin mit der Cellistin Alisa Weilerstein und im Juni 2016 ein OrchesterstĂĽck von Dieter Ammann mit dem Tonhalle-Orchester ZĂĽrich.

Markus Stenz wurde mit dem Fellowship des Royal Northern College of Music ausgezeichnet. Im September 2015 erhielt Markus Stenz ferner die Silberne Stimmgabel des Landesmusikrats „fĂĽr besondere Verdienste um das Musikleben in NRW“ ĂĽberreicht. BegrĂĽndet wird die Entscheidung unter anderem mit Stenz‘ Einsatz fĂĽr „neue Ideen“ bei den GĂĽrzenich-Konzerten wie dem „3. Akt“ in Sinfoniekonzerten. Hervorgehoben wird auch sein pädagogisches Engagement.

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