Ildikó Szabó

Violoncello

Violoncello

Ildikó Szabó ist mit gerade 27 Jahren in ihrem Heimatland Ungarn bereits eine cellistische Institution. Ihre regelrechte Wunderkind-Laufbahn, hat sie mittlerweile in eine außergewöhnliche internationale Virtuosen-Karriere transformiert: Ildikó studierte ab dem elften Lebensjahr bei László Mező an der Liszt-Akademie in Budapest, besuchte jeden Sommer-Workshops und Meisterkurse u.a. bei János Starker in Bloomington (Indiana, USA) und veröffentlichte mit 14 ihre erste CD.

2011 setzte ihre Ausbildung in Deutschland fort und gewann reihenweise Preise bei den bedeutendsten internationalen Cellowettbewerben. So wurde sie im Jahr 2014 beim Internationalen Pablo Casals Wettbewerb mit dem 2. Preis, dem Publikumspreis und 7 Sonderpreisen ausgezeichnet. Szabós besondere Leidenschaft und Kompetenz gilt dabei dem ungarischen und siebenbürgischen Repertoire sowie seinen Schöpfern – wobei persönliche Beziehungen etwa zu György Kurtág oder Péter Eötvös maximale Authentizität versprechen.

Dass Ildikó Szabó seit Kindertagen bestens in der ungarischen E-Musik-Kreativszene vernetzt ist, kommt nicht von ungefähr: Ihr Großvater Csaba Szabó studierte bei Schülern von Zoltán Kodály und setzte selbst als Komponist dessen Volksmusikforschung – entgegen Ceaușescus Verbot – quasi „im Untergrund“ fort. Und ihr Vater Péter Szabó, Solocellist des Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer, zählt ebenfalls zu den herausragenden Musikern seiner Generation und war darüber hinaus Solocellist in der Camerata Salzburg unter Sándor Végh.

Und so knüpft sie mit ihrem aktuellen Album „Heritage“ nicht nur an die Szabó-Familientradition an, sondern präsentiert ein überzeugendes Statement für das nationale Musikerbe. Zugleich ist die Aufnahme aber auch eine reizvolle Visitenkarte des frischen modernen Cellorepertoires und seiner außergewöhnlichen Spieltechniken und -herausforderungen, inkl. zwei Ersteinspielungen.

Zur Zeit studiert Ildikó Szabo an der Kronberg Academy und lebt in Berlin.

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Friederike Gottwald
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zum Album "Heritage"