18. Mai 2026
Sechs Fragen an das Armida Quartett
Berührend, virtuos, mitreißend – das Armida Quartett ist eines der führenden deutschen Streichquartette. Im Jahr 2006 in Berlin gegründet hat das Quartett einen unverwechselbaren Ensemble-Klang entwickelt.
Wir haben allen Vieren sechs Fragen gestellt. Vier Antworten haben wir uns jeweils gewünscht.
Warum macht ihr das eigentlich?
Martin Funda: Seit über 20 Jahren musikalische Momente im Quartett bis ins Detail zu erarbeiten und sie im Konzert mit dem Publikum zu teilen, ist ein große Freude und zugleich eine große Herausforderung.
Teresa Schwamm-Biskamp: Darauf habe ich keine bessere Antwort als: es sich einfach richtig anfühlt!
Teresa Schwamm-Biskamp: Darauf habe ich keine bessere Antwort als: es sich einfach richtig anfühlt!
Welche zwei Musikstücke würdet ihr jemandem empfehlen, der oder die sich überhaupt nicht mit klassischer Musik auskennt?
Johanna Staemmler: Ganz allgemein würde ich von Bach das Weihnachtsoratorium und von Mozart die Zauberflöte empfehlen, beide Werke rühren etwas ganz Universelles an, das uns alle verbinden kann, egal mit welchem Hintergrund und über die Generationen hinweg.
Teresa Schwamm-Biskamp: Schumann A-Dur op 41/3 Quartett 2. Satz und Marco Nikodijevich „Streichquartett No. 2“.
Peter-Philipp Staemmler: Beethoven 7. Sinfonie letzter Satz und Bartók 5. Streichquartett letzter Satz.
Teresa Schwamm-Biskamp: Schumann A-Dur op 41/3 Quartett 2. Satz und Marco Nikodijevich „Streichquartett No. 2“.
Peter-Philipp Staemmler: Beethoven 7. Sinfonie letzter Satz und Bartók 5. Streichquartett letzter Satz.
Bei welchem Musikerlebnis habt ihr zuletzt geweint?
Johanna Staemmler: Brahms Walzer Nr. 15 zu vier Händen – gespielt von meinem Mann und meinem Sohn zur Geburt unserer Tochter.
Teresa Schwamm-Biskamp: Bei der Recherche zu Brahms Streichquintett bin ich auf das Frauenchor Lied „und gehst du über dem Kirchhof“ (aus op 44) gestoßen, sehr ergreifend!
Teresa Schwamm-Biskamp: Bei der Recherche zu Brahms Streichquintett bin ich auf das Frauenchor Lied „und gehst du über dem Kirchhof“ (aus op 44) gestoßen, sehr ergreifend!
Was nervt euch am Klassik(Musik)betrieb?
Martin Funda: Hier nervt nichts – der Klassikbetrieb ist vielseitig, stets im Wandel und bleibt spannend.
Johanna Staemmler: Mich nervt generell, wenn sich Menschen zu wichtig nehmen – leider gibts das natürlich auch im Klassikbetrieb.
Peter-Philipp Staemmler: Dass die Qualität des Künstlers nicht mehr so wichtig scheint, sich dafür aber fast alles um Äußerlichkeiten, Vermarktung etc. dreht.
Johanna Staemmler: Mich nervt generell, wenn sich Menschen zu wichtig nehmen – leider gibts das natürlich auch im Klassikbetrieb.
Peter-Philipp Staemmler: Dass die Qualität des Künstlers nicht mehr so wichtig scheint, sich dafür aber fast alles um Äußerlichkeiten, Vermarktung etc. dreht.
Auf welches Konzertritual könnt ihr absolut nicht verzichten?
Martin Funda: Ausreichend Schlaf am Konzerttag, eine Banane und ein kleiner Koffeinkick vor dem Konzert wären ideal.
Teresa Schwamm-Biskamp: Rote Schuhe an und rauf auf die Bühne.
Peter-Philipp Staemmler: Die Haare müssen sitzen.
Teresa Schwamm-Biskamp: Rote Schuhe an und rauf auf die Bühne.
Peter-Philipp Staemmler: Die Haare müssen sitzen.
Was schätzt ihr an euren Ensemblekollegen?
Martin Funda: Vertrauen, Mut zum Risiko, Entdeckungsfreude und musikalische Kreativität.
Johanna Staemmler: An meinen Kollegen schätze ich ihren Humor, der mich immer wieder überraschen kann…
Teresa Schwamm-Biskamp: Musizieren ohne Scheuklappen.
Peter-Philipp Staemmler: Die gesunde Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor.
Johanna Staemmler: An meinen Kollegen schätze ich ihren Humor, der mich immer wieder überraschen kann…
Teresa Schwamm-Biskamp: Musizieren ohne Scheuklappen.
Peter-Philipp Staemmler: Die gesunde Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor.




