Antje Weithaas
Violine
Violine
Kurzprofil
„Ihr phantasiestarkes und intelligentes Spiel gewinnt seine Freiheit nicht im Abheben vom Orchester, sondern im vorbehaltlosen und angstfreien Hineinwerfen in musikalische Beziehung.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Igor Kallenberg, 21.12.2024
Mit dem OPUS KLASSIK 2025 als „Instrumentalistin des Jahres“ geehrt, zählt Antje Weithaas zu den profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit. Ihre steile Laufbahn begann früh: Nach zahlreichen Wettbewerbserfolgen etablierte sie sich rasch als virtuose junge Solistin an der Seite renommierter Klangkörper wie dem Los Angeles Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra und den großen deutschen Rundfunkorchestern. Doch was sie zu einer der „großen Geigerinnen unserer Zeit“ (Fono Forum) macht, ist weit mehr als ein glänzender Start: Es ist die Tiefe und Ernsthaftigkeit einer künstlerisch gereiften, bewusst geformten Laufbahn, getragen von gewachsenen Partnerschaften, interpretatorischer Reife, künstlerischer Integrität und einem außergewöhnlichen Erfahrungsschatz. Mit kraftvoller Präsenz und feinem Gespür für Zwischentöne schafft sie das Kunststück, individuelle Lesarten großer Meisterwerke zu entwickeln – stets uneitel und im Dienst der Musik, niemals auf Effekt bedacht.
Für ihre Gesamteinspielung der Sonaten für Klavier und Violine von Ludwig van Beethoven wurden Antje Weithaas und der Pianist Dénes Várjon mit dem Jahrespreis 2024 der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die Aufnahmen erschienen bei CAvi-music, digital vertrieben von der Deutschen Grammophon, und wurden bereits in vollständigen Zyklen im Casals Forum Kronberg und in Budapest live präsentiert. Im Oktober 2026 wird der komplette Beethoven-Zyklus im Pierre-Boulez-Saal Berlin zu erleben sein.
Antje Weithaas spielt eine Violine von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.
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