Benjamin Günst
Violine
Violine
Kurzprofil
„Wenn es mir gelingt, im Kopf loszulassen, fühlt es sich fast wie Trance an.“
Benjamin Günst sucht in der Musik den Moment, in dem technische Virtuosität hinter dem Ausdruck zurücktritt und unmittelbares Erleben möglich wird. Dabei interessiert ihn die ganze Spannweite musikalischer Erfahrung – von meditativer Versenkung und lyrischer Klangsprache bis zu den Extremen und Abgründen großer Werke.
Mit sieben Jahren erhielt der 2002 in Kiel geborene Benjamin Günst seinen ersten Geigenunterricht, ab seinem zehnten Lebensjahr zudem regelmäßigen Klavierunterricht. Mit elf Jahren gab er seine ersten Konzerte als Solist mit Orchester. Neben umfangreichem kammermusikalischem Repertoire glänzt Benjamin Günst bereits solistisch in den großen Werken der Violinliteratur und war er bei Orchestern wie der Kammerakademie Potsdam, den Kieler Philharmonikern, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin zu Gast.
2024 gewann Benjamin Günst die Max Rostal International Violin Competition mit dem 1. Preis, Publikumspreis und Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks. 2025 wurde er Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, 2026 erhielt er den Musikpreis der deutschen Wirtschaft. Aktuell studiert Benjamin Günst an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Antje Weithaas. Er spielt eine Violine von J. B. Guadagnini aus dem Jahr 1756, die ihm die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.
www.benjamin-guenst.de
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