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CD-Veröffentlichung: „Cavalleria rusticana“ mit der Dresdner Philharmonie und Marek Janowski

Mit dem Mitschnitt einer konzertanten Aufführung von Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ startet die Dresdner Philharmonie unter ihrem Künstlerischen Leiter Marek Janowski in eine neue Ära ((Pentatone, VÖ:10. April, die digitale Version steht schon ab 9. April zur Verfügung).

Die Kurzopern des italienischen Verismo sind so etwas wie Milieu-Dramolette im Brennglas, die sich in Stoff und Bühnenpersonal den unteren Gesellschaftsschichten und ihren Alltagsproblemen widmen. Damit wollte das Musikdrama im 19. Jahrhundert endlich dem wahren Leben „auf den Leib rücken“. Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ gilt als das herausragende Meisterwerk des Genres – und seine außergewöhnliche Partitur rechtfertige, so Marek Janowski, „von der Innenspannung her eine konzertante Aufführung“.

Mascagnis „Cavalleria rusticana“ von 1890 ist eine echte Dorftragödie mit wilden Leidenschaften und blutigem Ausgang. Musikalisch schöpft das Eifersuchtsdrama mit seiner einprägsamen Melodik, schwelgerischen Chören und einem zum Teil fast archaischen Orchestersatz aus dem Vollen – und verlangt dabei von den Ausführenden enorme emotionale Handlungsschnelligkeit – „aber für die Blitzartigkeit der Herausarbeitung solcher Charaktere ist Janowski eben mehr als ein Fachmann“ (Alexander Keuk).

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