Lena Neudauer & Marcus Bosch

CD-Projekt Beethoven

CD-Projekt Beethoven

Kurzinformation

Im Jahr 2018 starteten die Cappella Aquileia und Marcus Bosch in Zusammenarbeit mit der Geigerin Lena Neudauer und dem Label cpo eine mehrjähriges Konzert- und Aufnahmeprojekt mit Ludwig van Beethovens Schauspielmusiken und Romanzen sowie seinem einzigen Violinkonzert.
Die junge Geigerin Lena Neudauer passt in keine Schublade und fasziniert auf der Bühne mit ihrer Natürlichkeit und der Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Geige spielt, als ob diese ein Teil ihres Körpers wäre. „Ich fühle mich in diesem Konzert als Teil von etwas viel Größerem, was ein sehr erhebendes Gefühl ist. Gleichzeitig wirkt in mir aber auch eine enorme Ehrfurcht vor der Vollkommenheit und der Schönheit des Ganzen.“ Lena Neudauers persönlicher Eindruck von der perfekten Synthese zwischen Solistin und Orchester ist von vielen berühmten Geigern geteilt worden: „Es ist ein Wunder, etwas, das aus dem Äther zu uns gekommen ist – wie eine Art göttlicher Botschaft“, meinte der russische Geiger Nathan Milstein, „über die Offenbarungen, die Beethovens Konzert für uns bereit hält, kann man endlos diskutieren.“ Und zusammen mit der Cappella Aquileia unter der Leitung von Marcus Bosch wird eine komplette Verschmelzung von Solo- und Orchesterpart erreicht.
Lena Neudauer über die Zusammenarbeit: „Im Laufe der Jahre hatte ich etliche Auftritte mit diesem Werk und lernte dabei unterschiedlichste Interpretationen seitens der Dirigenten und Orchester kennen. Die Begegnung mit Marcus Bosch und der Cappella Aquileia war magisch! Es fühlte sich alles richtig an, als hätten unsere jeweiligen Vorstellungen immer schon darauf gewartet, endlich aufeinanderzutreffen.

Gerade für die Interpretation von Beethovens einzigem Violinkonzert ist das einfühlsame Verständnis der beteiligten Künstler füreinander entscheidend, da der Solopart trotz aller virtuosen Anforderungen nicht als elaboriertes Schaustück hervorsticht, sondern eng mit dem Orchesterpart verwoben ist. Der Duktus changiert in den drei Sätzen zwischen dramatischem und lyrischem Charakter, die Solovioline und das Orchester wechseln sich in der Führungsrolle ab. Für die Kadenz des ersten Satzes hat sich Lena Neudauer bei Beethovens Version aus der Klavierfassung seines Werkes bedient und konnte so die Paukenstimme mit einbeziehen, die das Allegro von Anfang an prägt.

Als Lena Neudauer 2016 für ein „Meisterkonzert“ erstmals bei Marcus Bosch und der Cappella Aquileia in Heidenheim zu Gast war, wurde allen Beteiligten schnell klar, dass diese Zusammenarbeit weitere Früchte tragen musste. So entstand die Idee zu der nun vorliegenden Aufnahme, mit der die Geigerin ihre Diskografie, die bislang u.a. Werke von Schumann, Ravel, Mozart und Mendelssohn beinhaltet, um einen weiteren Meilenstein der Violinliteratur erweitert. Seit ihrer Jugend begleitet sie das Werk bereits und zusammen studierte sie es mit ihrem Lehrer Thomas Zehetmair, von dem sie auch prägende Impulse erhielt. „Ich fühle mich in diesem Konzert als Teil von etwas viel Größerem, was ein sehr erhebendes Gefühl ist. Gleichzeitig wirkt in mir aber auch eine enorme Ehrfurcht vor der Vollkommenheit und der Schönheit des Ganzen.“

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Julia Mauritz

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