Kiveli Dörken

CD-Projekt mit Werken von Josef Suk

CD-Projekt mit Werken von Josef Suk

Kurzinformation

Kiveli Dörkens Temperament, Leidenschaft und Hingabe für die Musik sind in jedem Moment ihrer Konzerte zu spüren. Mit ihrem ansteckenden Enthusiasmus und einnehmender Ausstrahlung pflegt sie einen engen Kontakt mit ihrem Publikum. Die deutsch-griechische Pianistin spricht ihre Zuhörer gerne an, bevor sie sich ans Klavier setzt, um die Grenzen der Klangmöglichkeiten und des künstlerischen Ausdrucks zu erforschen.

Kiveli Dörken begann ihren musikalischen Weg als 7-jährige Schülerin des renommierten Klavierpädagogen Prof. Karl-Heinz Kämmerling, von dem sie bis zu seinem Tod, 10 Jahre später, unterrichtet wurde. Danach setzte sie ihre Ausbildung bei Prof. Lars Vogt fort, bei dem sie bis heute an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert.
Sie ist TONAListin und Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, des renommierten Festivals „Spannungen“, der Internationalen Musikakademie Liechtenstein und der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken“ – Stiftung (keine Verwandtschaft).

Beim Label Ars Produktion legt sie nun ihr erstes eigenes Studioalbum mit zwei Werken von Josef Suk vor: dem Klavierzyklus „Erlebtes und Erträumtes“ op. 30 sowie dem Klavierquintett g-Moll op. 8, letzteres unter Mitwirkung herausragender befreundeter Virtuosen (Christian Tetzlaff, Florian Donderer, Timothy Ridout, Tanja Tetzlaff). Für Kiveli Dörken war es ein einzigartiger „Synchronisationsmoment“, der den tschechischen Spätromantiker Josef Suk zum Protagonisten ihres ersten eigenen Studioprojekts werden ließ. Sie habe sich diesem Komponisten nach dem ersten Kennenlernen gleich „instinktiv nahe gefühlt. Ich habe sofort gespürt: Die musikalische Sprache, die er benutzt, ist sehr ähnlich zu meinen Gedankengängen, meiner tatsächlichen Sprache, meiner Art zu reden.“

Der im Zentrum des Albums stehende Klavierzyklus „Erlebtes und Erträumtes“ op. 30 ist zudem so etwas wie ein schlafender Repertoireriese aus der Feder des Dvořák-Lieblingsschülers und (späteren) -Schwiegersohns Suk. „Ich war immer auf der Suche nach etwas, das mich ausdrückt und irgendwie auch ein bisschen unentdeckt ist.“ In den insgesamt zehn Klavierstücken des 1909 entstandenen Zyklus präsentiert sich der ausgezeichnete Violinist Suk – er gab als Mitglied des international gefeierten Böhmischen Quartetts über 4000 Konzerte – mit einer eigenen, von seinem populären künstlerischen Ziehvater emanzipierten expressiven Tonsprache. Für Dörken ein wunderbares Kaleidoskop in Form eines Künstler-Tagebuchs, das von Melancholie bis Ironie unterschiedlichste Facetten aufblättert: „Hier geht es eher um alltägliche Emotionen, die subtil unser Leben beeinflussen. Und die einem gerade deshalb tief ans Herz gehen.“

www.kiveli-doerken.de

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Sabine Knodt

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