Johannes Moser

Violoncello

Violoncello

Biografie

Johannes Moser vereint höchste Musikalität mit geballter Energie und großer Entdeckerlust und gehört nicht zuletzt seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta zur Weltspitze seines Fachs. Er konzertiert mit den namhaftesten Orchestern und ist regelmäßig zu Gast bei einer Vielzahl von Festivals.

Einen leidenschaftlichen Schwerpunkt setzt Johannes Moser dabei auf die Neue Musik. So bestritt er sein US-Debüt 2005 mit Pierre Boulez und dem Chicago Symphony Orchestra mit dem Cellokonzert von Bernard Rands. Neue Wege der Interpretation erkundet er mit dem elektrischen Cello, mit dem er schon mehrfach Uraufführungen aus der Taufe hob, zuletzt Enrico Chapelas “Magnetar”, gemeinsam mit Gustavo Dudamel und den Los Angeles Philharmonic.

Der Kontakt zum jungen Publikum, vom Kindergartenalter bis zu Studierenden, liegt Johannes Moser besonders am Herzen, daher verbindet er mit fast jedem Konzertengagement entweder einen Schulbesuch oder einen Meisterkurs und initiiert „out-reach“-Konzerte, damit Musik auch dort erklingt, wo sie sonst nicht so selbstverständlich zu erleben ist.

Johannes Moser wurde 1979 in München in eine deutsch-kanadische Musikerfamilie hineingeboren. Mit acht Jahren begann er mit dem Cellospiel und studierte ab 1997 bei David Geringas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 2002 konnte er den renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau für sich entscheiden. Im Oktober 2012 übernahm er parallel zu seiner Solistenkarriere eine Professur für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Neben seinem herausragenden cellistischen Können zeichnen ihn seine Affinität zu den modernen Medien, seine Kreativität und seine Freude am Entwickeln aufsehenerregender Formate aus.

Preisgekrönte Aufnahmen, die er exklusiv für das Label PENTATONE aufgenommen hat, ergänzen seine umfangreiche künstlerische Tätigkeit. Sein Album: „Felix & Fanny Mendelssohn“, Werke für Violoncello und Klavier, eingespielt mit dem Pianisten Alasdair Beatson, wurde für den Opus 2020 nominiert.

Zudem veröffentlichte er im Oktober 2019 eine weitere Kammermusik-Einspielung beim Label BIS und zusammen mit seinen musikalischen Partnern Vadim Gluzman, Violine und Yevgeny Sudbin, Klavier. Die drei Solisten, die sich zu einer herausragenden Trio-Formation zusammengefunden haben, widmen sich hier „dem Andenken an einen großen Künstler“, Tschaikowskis groß angelegtem, einzigen Klaviertrio a-Moll op. 50. Dazu gesellt sich das Klaviertrio des armenischen Pianisten und Komponisten Arno Babajanjan, das zu dessen bekanntesten Werken zählt. Das dritte Opus im Bunde stammt aus der Feder Alfred Schnittkes, hier in der Bearbeitung von Yevgeny Sudbin für Klaviertrio: der Tango aus Schnittkes Oper „Leben mit einem Idioten“.

http://www.johannes-moser.com

Johannes Moser bei Facebook

Johannes Moser bei Twitter

Johannes Moser bei Instagram

Kontakt

Ansprechpartner

Friederike Gottwald Bettina Schimmer