Jean Muller

CD-Projekt Mozart Vol. 3

CD-Projekt Mozart Vol. 3

Mit zahlreichen zyklischen Aufführungen und Einspielungen hat sich der in fünf europäischen Städten ausgebildete Jean Muller bereits international einen Namen gemacht, zuletzt von Mai bis Dezember 2020 mit sonntäglichen YouTube-Konzerten in der Corona-Zeit, in deren Rahmen er als Beitrag zum Beethoven-Jubiläumsjahr alle Klaviersonaten des Komponisten aufführte. Mullers Spiel setzt immer am Kern der Literatur an und wird trotz aller Genauigkeit als zutiefst berührend beschrieben. Parallel zu seiner Tätigkeit als Klaviersolist im Rahmen von Rezitals und Orchesterkonzerten ist der Steinway-Künstler seit 2010 Professor für Klavier am Conservatoire de la Ville de Luxembourg, in dessen Grand Auditorium auch die Mozart-Aufnahmen entstanden.

Bei der Beschäftigung mit Mozarts Klaviersonaten ließ sich der luxemburgische Pianist nie zur Eile treiben, sondern wartete ab, bis er sich bereit fühlte, die intensive Klangwelt der Sonaten vollauf und im wahrsten Sinne begreifen zu können. 2017 schließlich sah er sich durch seine langjährige Arbeit am Repertoire von insbesondere Chopin, Liszt, Bach und Beethoven dafür gewappnet, seine Interpretation von Mozarts Sonaten auf einer zyklischen Aufnahme festzuhalten, wofür ihm seine über die Zeit hinweg gereifte Liebe zur Akribie und sein natürliches musikalisches Einfühlungsvermögen beste Voraussetzungen boten. Am 15. Januar 2021 veröffentlicht Hänssler Classic den inzwischen dritten Teil des Mozart’schen Sonatenzyklus, für den Jean Muller die Klaviersonaten Nr. 10 (KV 330), Nr. 2 (KV 280), Nr. 8 (KV 310) und Nr. 16 (KV 545) ausgewählt hat.

Durch die ungewöhnliche Zusammenstellung der Sonaten auf den einzelnen Alben verleiht der Pianist seiner insgesamt fünfteiligen Mozart-Serie eine besonders individuelle Note. Sein Fokus liegt dabei auf klanglicher Stimmigkeit bei größtmöglicher Diversität und auf einer breiten Fächerung der Entstehungsjahre. Wie die ersten beiden Teile des Zyklus stellt auch Volume 3 einen Querschnitt durch Mozarts kompositorische Erwachsenenjahre dar, wobei Mullers Spielweise die Sonaten von allem potentiellen Kitsch und Staub befreit: „Mein Interpretationsansatz ist kein konservativer, sondern ein belebender. Ich will der Musik nichts Museales geben, sondern den wahren Gehalt, der zutiefst menschlich und zeitlos ist, zum Ausdruck bringen“, so Muller im März 2019 in einem Interview mit dem „Online Merker“ über sein Großprojekt, das er in nur wenigen Aufnahmesitzungen realisierte. Sein Anliegen ist es, in Mozarts Kompositionen das „erlebbar [zu] machen, was innerlich lebendig ist.“ Dabei geht er mit analytischem Ohr und konzentrierter Klangtransparenz vor.

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Bettina Schimmer Julia Mauritz