Dresdner Philharmonie

Kurzinformation

Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine bald 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstätte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit der Saison 2019/20 Marek Janowski.

Im romantischen Repertoire hat sich das Orchester einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als auch für moderne Werke aus.

Bis heute spielen Uraufführungen eine wichtige Rolle in den Programmen des Orchesters. Gastspiele in den bedeutenden Konzertsälen weltweit zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Hochkarätig besetzte Bildungs- und Familienformate ergänzen das Angebot für junge Menschen; mit Probenbesuchen und Schulkonzerten werden bereits die jüngsten Konzertbesucher an die Welt der klassischen Musik herangeführt. Den musikalischen Spitzennachwuchs fördert das Orchester in der Kurt Masur Akademie, die in der vergangenen Saison ihren ersten Jahrgang aufgenommen hat.

In der Saison 2020/21 feiert die Dresdner Philharmonie mit ihrem Chefdirigenten Marek Janowksi ihr 150-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Konzerten, aber auch mit Ausstellungen, Vorträgen und Publikationen. Marek Janowskis programmatischen Schwerpunkte liegen im Herbst 2020 zunächst auf musikalischen Beiträgen zum 150-jährigen Jubiläum der Dresdner Philharmonie und zum Beethoven-Jahr. Er eröffnet die Saison mit Beethovens spätem Meisterwerk, der Missa solemnis und dirigiert kurz darauf dessen sämtliche Klavierkonzerte, Solist ist Seong-Jin Cho, der Gewinner des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2015. Kurz vor Weihnachten bringt Janowski Beethovens Streichquartett op. 131 in der Orchesterfassung zur Aufführung. Im
selben Konzert spielt die junge Geigerin María Dueñas das Beethovensche Violinkonzert, und zum Abschluss des Jubiläumsjahres lässt Marek Janowski eine alte Tradition aufleben, wenn er Beethovens Neunte in den Konzerten zum Jahreswechsel dirigiert.

Das 150-jährige Orchesterjubiläum gipfelt Ende November in einer Festwoche, in der Marek Janowski drei große Programme leitet, die mit Werken von Schumann, Wagner, Strauss und Bruckner die musikalische Tradition der Dresdner Philharmonie aufnehmen und mit der Uraufführung eines Auftragswerks von Salvatore Sciarrino (Composer in Residence) auch in die Zukunft weisen. Seinen
Gründungstag begeht das Orchester am 29. November 2020 mit einem Festkonzert; Dr. Thomas de Maizière wird die Festrede zum Thema „Wem dient die Musik?“ halten.

Marek Janowski ist es ein Anliegen, auch wieder das Gedenkkonzert zum 13. Februar zu leiten, diesmal mit Hans Werner Henzes Sinfonie Nr. 9, deren Gesangstexten der Roman „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers zugrunde liegt; die Dresdner Philharmonie setzt dabei die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem MDR-Rundfunkchor fort. Außerdem ist er u. a. mit Dvořáks
Sinfonie Nr. 7, Schuberts „Großer“ Sinfonie in C-Dur, Schönbergs „Pierrot Lunaire“ und Mahlers „Kindertotenliedern“ zu erleben (Solistin in beiden Programmen: Elisabeth Kulman, Artist in Residence). Palastorganist ist in dieser Saison Thierry Escaich.

Nach der Einspielung von Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ steht nun die nächste Aufnahme an: „Il tabarro“ von Puccini (Pentatone).

www.dresdnerphilharmonie.de

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