Claire Huangci

Klavier

Klavier

Biografie

Glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ – so beschreiben die Salzburger Nachrichten das Klavierspiel der amerikanischen Pianistin Claire Huangci.

Seit ihrem vielbeachteten CD-Debüt mit russischer Musik 2013 gilt sie als eine der interessantesten Pianistinnen. Ein Ausrufezeichen setzte sie, als sie 2018 den renommierten Concours Géza Anda in Zürich, einem der härtesten Klavierwettbewerbe der Welt, nicht nur überragend für sich entscheiden konnte, sondern zugleich auch mit dem Mozartpreis des Musikkollegiums Winterthur ausgezeichnet wurde.

Sucht man ein übergeordnetes Merkmal von Huangcis Klavierspiel […], findet man es in ihrer Konzentration, ihrer Imaginationskraft, ihrer Phantasie und der daraus resultierenden Poesie der Interpretation.“ (Neue Zürcher Zeitung).

Davon konnte sich der Musikfreund weltweit in der Saison 2019/20 bei mehr als 60 Konzerten persönlich überzeugen, hierzulande u.a. in Berlin, Hamburg und München.

Geboren wird Claire Huangci 1990 als Kind zweier Naturwissenschaftler in Rochester (New York). Zu ihrem sechsten Geburtstag schenken ihr die Eltern einen Flügel, von dem sie bald nicht mehr wegzubringen ist. Ihren ersten Klavierunterricht bekommt sie an der Settlement Music School in Philadelphia, und bereits mit acht Jahren gewinnt sie die Goldmedaille in der Schülersektion der World Piano Competition in Cincinnati und darf im Preisträgerkonzert als Solistin mit Orchester auftreten. Nach Abschluß ihres Studiums am berühmten Curtis Institute in Philadelphia, wechselt sie 2007 nach Hannover in die Klasse des legendären israelischen Pianisten Arie Vardi, der unter anderem Pianisten wie Martin Helmchen, Silvan Silver, Gil Garburg und Boris Giltburg ausbildete. 2011 gewinnt sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD- Musikwettbewerb und schließt 2016 ihr Studium in Hannover ab.

Im September 2019 legte die Künstlerin beim Label Berlin Classics nach Einspielungen von Rachmaninow (2018), Chopin Nocturnes (2017) und Scarlatti Sonaten (2015) ihre siebte CD-Produktion vor, zwei romantische Klavierkonzerte von Paderewski und Chopin mit der Deutsche Radiophilharmonie unter dem Dirigat von Shiyeon Sung vor, für die sie für den Opus Klassik 2020 nominiert ist.

Mit ihrem weitgefächerten Programm stellt sie erneut unter Beweis, dass sie eine äußerst vielseitige und wandelbare Künstlerin ist, die aus dem breiten Spektrum ihres Repertoires stets neue Impulse zu gewinnen vermag, um sich musikalisch immer noch weiterzuentwickeln.

Von dieser Pianistin ist noch viel zu erwarten“ (Fono Forum)

Als Gewinnerin des Concours Géza Anda und der Play Conduct Academy des Orchestre de Chambre de Paris überzeugt Claire Huangci mit beeindruckender Bühnenpräsenz und virtuoser Souveränität. Künstlerisches Feingefühl und ein Anschlag von luzider Klarheit verbinden sich in ihrem Spiel zu einer kraftvollen und dabei subtilen Klangdramaturgie. Neben zahlreichen solistischen Auftritten widmet sie sich vermehrt der Kammermusik; so erscheint am 14. August 2020 das erste Album mit dem Trio Machiavelli und Werken von Ravel und Chausson.

www.clairehuangci.com

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Bettina Schimmer Friederike Gottwald

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