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Mit Prokofjew zum Debut nach MĂĽnchen – Vadim Gluzman zu Gast beim Bayerischen Staatsorchester

23. und 24. April 2018 | 20:00 Uhr | MĂĽnchen | Nationaltheater

Bayerisches Staatsorchester
Vadim Gluzman Violine
Daniele Rustioni, Dirigent

Prokofjew Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 Schostakowitsch Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 Leningrader

„Prokofjew! Ich liebe Prokofjew“, offenbarte Vadim Gluzman seine persönliche Präferenz für den Querdenker unter den größten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts gegenüber dem Magazin Rondo und bevor der einstige Isaac-Stern-Protegé die beiden Violinkonzerte von Sergej Prokofjew an der Seite des Estonian National Symphony Orchestra unter der Leitung von Neeme Järvi für sein 2016 erschienenes Album (BIS-2142) einspielte. Die Aufnahme wurde mit dem Diapason d’Or de l’année und dem Choc de Classica des Classic Magazines ausgezeichnet, war Editor’s Choice des renommierten Gramophone Magazin und CD des Monats bei The Strad, dem BBC Music Magazine und ClassicFM

In den Konzertsälen der Welt gilt Gluzman als Prokofjew-Interpret der Stunde: Über seine Interpretation des 2. Violinkonzert mit den Berliner Philharmonikern im Dezember 2015 begeisterte sich bereits Der Tagesspiegel: „Vadim Gluzmans Strich ist feinherb mit einem Stich ins Melancholische, nicht glamourös, dafür ehrlich, bodenständig, wehmütig“, und verweist auf den individuellen, Prokofjew-prädestinierten Ton des Violinisten und seines einzigartigen Instruments: Vadim Gluzman spielt die Stradivari „ex Leopold Auer“ von 1690, eine Dauerleihgabe der Stradivari-Gesellschaft von Chicago.

Der 1973 in der Ukraine geborene Musiker gilt nicht nur als ein atemberaubender Virtuose, der erfolgreich durch die harte sowjetische Schule ging: „Indem wir lernen mussten, uns zu distanzieren, wurden wir stärker.“ Mit der Emigration der Familie nach Israel 1990 erhielt er dort wertvolle neue Impulse zunächst bei Zakhar Bron und Yair Kless sowie anschließend in den USA bei Dorothy DeLay, Masao Kawasaki und Arkady Fomin, dem Widmungsträger der 2016 erschienen Einspielung. Daraus erwuchs Gluzmans außergewöhnliches Selbst-verständnis als Künstler, seine unprätentiöse und neugierig-bescheidene Art, die sicherlich auch durch den berühmten Landsmann Isaac Stern mitgeprägt wurde. Der hatte sich des damals 16-Jährigen nach einem spontanen Vorspiel angenommen und führte ihn in die violinistische Weltspitze. Der Gewinn des prestigeträchtigen Henryk Szeryng Foundation Career Award 1994 schließlich war der Türöffner für die internationale Karriere Gluzmans.

Sein Debut beim Bayerischen Staatsorchester unter Daniele Rustioni spielt Vadim Gluzman nun am 23. April 2018.

> zur Pressemeldung mit allen Details und Informationen
> Ergänzung zur Pressemeldung mit allen Details zum Prokofjew-Album 07/2016 bei BIS

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