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CD-Veröffentlichung: „The New Paganini Project“ von Niklas Liepe

„The New Paganini Project“ des deutschen Violinisten Niklas Liepe präsentiert erstmals sämtliche 24 Capricci op. 1 von Niccolò Paganini in modernen Orchesterarrangements.

„Dedicati agli artisti“, also „den Künstlern gewidmet“ notierte Paganini auf das Deckblatt seines Opus 1, jenen legendären 24 Capricci für Solovioline, die der „Teufelsgeiger“ als 38-Jähriger veröffentlichte und die seither als „Bibel des modernen Geigenspiels“ gelten. Dass sich durch diese spezielle Widmung bis heute nicht nur Violinvirtuosen, sondern auch Komponisten der allerersten Reihe unmittelbar kreativ angesprochen und inspiriert fühl(t)en, spricht für die Einzigartigkeit dieser Werksammlung. Brahms, Schumann oder Rachmaninow etwa schufen bereits einzelne Bearbeitungen für Violine und Klavier.

Doch für den eigentlich naheliegenden Schritt, diesen hochromantischen Virtuositätsminiaturen in ihrer Gesamtheit mittels begleitender Orchesterarrangements zusätzliche Strahlkraft und Ausdrucksdiversität und damit auch eine größere Popularität beim Publikum zu verleihen, brauchte es erst einen deutschen Violinisten unserer Tage: Niklas Liepe, der seine geigerische Hochbegabung schon in jungen Jahren mit Ersten Plätzen u.a. beim Deutschen Musikwettbewerb, der „New Talent Competition“ der Europäischen Rundfunkunion oder (gleich zweimal) dem renommierten Internationalen Henryk-Wieniawski-Wettbewerb unter Beweis stellte, hat diese Idee nun in seinem „New Paganini Project“ Realität werden lassen: „Wenn man tiefer in die Stücke eintaucht, merkt man, wie viel Musik wirklich in ihnen steckt. Jede Komposition hat ihren eigenen Charakter und eine eigene musikalische Sprache. Genau das fasziniert mich so an diesen Capricci. Sobald man die Stücke aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, haben sie eine ganz andere Wirkung. Und indem man ein Orchester hinzunimmt, bereichert man diesen musikalischen Aspekt zusätzlich.“

Das atemberaubende Resultat dieses Projekts wird nun am 9. März beim Label Sony als CD erscheinen. Darauf unternimmt Paganinis Opus 1 nun quasi eine Art Zeitreise durch Epochen und Stile bis in die Gegenwart: von den ursprünglich für Violine und Klavierbegleitung gesetzten Versionen eines Robert Schumann (1853), Fritz Kreisler (1913), Karol Szymanowski (1926), Adolf Busch (1926) oder Jacques Thibaud (1928) – diese nun frisch orchestriert von A. N. Tarkmann – bis zu eigens für dieses Projekt entstandenen Partituren von anderthalb Dutzend zeitgenössischer Tondichter, darunter Claus Kühnl, Sidney Corbett und auch Fazıl Say mit dem Bonus-Track „Paganini-Jazz“.

Sony // 2 CD // 19075823252 // Deutsche VÖ: 9. März 2018

> zur ausfĂĽhrlichen Pressemeldung

> Niklas Liepe spielt die Caprice Nr. 5 (YouTube)

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