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CD-Veröffentlichung: Maximilian Hornung spielt Cellokonzerte von Tsintsadze und Schostakowitsch

Der deutsche Virtuose Maximilian Hornung prÀsentiert auf seinem neuen Studioalbum beim Label myrios classics zwei sowjetische Cellokonzerte des Jahres 1966: die Nr. 2 des Georgiers Sulkhan Tsintsadze als Ersteinspielung auf CD sowie die Nr. 2 op. 126 von Dmitri Schostakowitsch, begleitet vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Andris Poga.

Im Fall des 1925 im georgischen Gori geborenen Sulkhan Tsintsadze leistete Maximilian Hornung zunĂ€chst quellenkundliche Basisarbeit. Sein Interesse an diesem Komponisten, der die georgische Folklore sozusagen konzertsaalfĂ€hig machte und spĂ€ter zu einer musikalischen SchlĂŒsselfigur seines Landes wurde, weckte Eldar Issakadze: „Mein georgischer Lehrer, dem diese CD gewidmet ist, hat mir die georgische Musik zugĂ€nglich gemacht. Vor mehr als 20 Jahren gab er mir die Noten eines Cellokonzerts von Tsintsadze, allerdings nur den Klavierauszug und die Solostimme sowie eine alte Schallplatte, die er selbst vor vielen Jahren in Moskau eingespielt hatte. Ich war vom ersten Moment an fasziniert von diesem Werk und es war mir klar, dass ich dieses Konzert eines Tages auch spielen und aufnehmen wollte.“ Diese jugendliche Begeisterung des gebĂŒrtigen Augsburgers, der seit 2017 als Professor an der Hochschule fĂŒr Musik und Theater MĂŒnchen unterrichtet, mĂŒndete in intensivsten BemĂŒhungen um das originale Notenmaterial ĂŒber nahezu zwei Jahrzehnte.

Maximilian Hornung positioniert sich mit seiner neuen Studioproduktion nicht nur als gereifter und seriöser Chronist der jĂŒngeren Cellomusikgeschichte, sondern auch als Wiederentdecker eines bislang nahezu unbekannten Solokonzerts, welches ohne Zweifel das Zeug zum Repertoireklassiker hat: „FĂŒr mich ist das Cellokonzert von Tsintsadze eines der wichtigsten Konzerte der ehemaligen Sowjetunion. Es ist in jeder Hinsicht perfekt. Es hat einen unglaublichen Tiefgang und ist wahnsinnig dramatisch, jedoch immer mit einem Schimmer Hoffnung, der vermittelt: ‚Es wird trotzdem noch alles gut.‘ Ganz im Gegensatz zum zweiten Cellokonzert von Schostakowitsch, das fĂŒr mich hoffnungslos dramatisch daherkommt, ohne Aussicht auf Verbesserung: Die Apokalypse ist immer ganz nah.“

> ausfĂŒhrliche Informationen zur neuen CD

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