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Projekte von Marcus Bosch im Jahr 2017

Bergsteigen und Dirigieren sind sich gar nicht so unĂ€hnlich: Beides braucht eine intensive Vorbereitung, unbĂ€ndigen Willen, eine gesunde SelbsteinschĂ€tzung und den Respekt vor der Aufgabe. Physis und Psyche sind dabei gleichermaßen maximal gefordert, am Ziel wartet dafĂŒr dann ein unbeschreibliches HochgefĂŒhl – wobei der Dirigent (im Gegensatz zum Alpinisten) dies mit seinem Orchester und dem Publikum teilen darf. Der NĂŒrnberger Generalmusikdirektor Marcus Bosch hat sich fĂŒr die kommenden Monate gleich mehrere musikalische Berge der höchsten Kategorie verordnet: „Die Reihe der Achttausender, die im Jahr 2017 bevorstehen, wie die ‚Ring‘-Zyklen, ‚Les Troyens‘ von Hector Berlioz, die Neuproduktion des ‚Fliegenden HollĂ€nder‘, mehrere Mahler-Sinfonien in verschiedenen StĂ€dten, eine erste Neuproduktion in Köln sowie die VervollstĂ€ndigung der sinfonischen Dvoƙák-Gesamteinspielung machen es mir schwer, ein einziges Highlight herauszufiltern. Vor dem Höhepunkt ist nach dem Höhepunkt bzw. umgekehrt.“

Seine besondere AffinitĂ€t zum Musiktheater pflegt Marcus Bosch seit 2010 auch als KĂŒnstlerischer Leiter der Opernfestspiele Heidenheim, bei denen zunĂ€chst als Winteroper am 4. Februar die Strauß’sche „Fledermaus“ in konzertanter AuffĂŒhrung mit der Cappella Aquileia gegeben wird. Das Motto des Festspielsommers 2017 lautet dann „Geheimnis“ und stellt Wagners „Fliegenden HollĂ€nder“ (Premiere: 7.7.) in den Mittelpunkt – ein Werk, das fĂŒr den 47-JĂ€hrigen nach wie vor, auch nach mehreren intensiven Auseinandersetzungen, immer noch „ein Geheimnis“ darstellt: „Ich freue mich sehr darauf, mir diese Oper noch einmal neu aneignen zu können.“ Daneben wird er in Heidenheim Giuseppe Verdis „Un giorno di regno“ als inszeniertes Kammerspiel auf die BĂŒhne bringen (27. und 29.7.) und möchte damit die Erfolgsgeschichte des Festivals weiterschreiben, das 2016 mit 17.600 Besuchern und einer Gesamtauslastung von 94 Prozent ein neues Rekordergebnis verzeichnete.

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