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Markus Stenz dirigiert dt. Erstaufführung von Glanerts „Requiem für Hieronymus Bosch“

Markus Stenz wird die Deutsche Erstaufführung von Detlev Glanerts „Requiem für Hieronymus Bosch“ in der Elbphilharmonie Hamburg dirigieren (28. November 2017. 20 Uhr). Mit dabei sind neben namhaften Solisten die Symphoniker Hamburg und die EuropaChorAkademie. Markus Stenz hat bereits 2016 die Uraufführung des Werks in den Niederlanden geleitet. „Diese dunkle und zugleich farbenreiche Apokalypse wurde von Chor und Orchester unter dem unermüdlichen Markus Stenz brillant umgesetzt. Er hat transparente, durchscheinende Chortexturen gesponnen und brachte die Höhepunkte mit höllischer Alchemie zum Kochen“, sagte bachtrack.com zur Darbietung in Amsterdam.

Der Maler Hieronymus Bosch ist s-Hertogenbosch’s berühmtester Bürger. Er lebte und arbeitete am Marktplatz der Stadt, porträtierte in seinen Gemälden das mittelalterliche Leben strotzend vor Sympolismus, Fantasie und Rätseln. 2016 feierte die Stadt den 500. Todestag des Künstlers mit dem internationalen Event „Bosch 500“. Detlev Glanert wurde in diesem Zusammenhang vom Royal Concertgebouw Orchestra und Bosch 500 beauftragt, ein Requiem für Solisten, Chor, Orgel und Orchester zu komponieren. Die Komposition übersetzt den dämonischen Charakter von Boschs Bildern mit Text-Gegenstücken in Musik. Glanert kombiniert traditionelle Requiem-Texte mit Auszügen aus der Sammlung „Carmina Burana“. Jeder Satz aus dem Requiem wird begleitet von einem Gedicht über die sieben Todsünden. Es war besonders die »apokalyptische Wucht«, die ihn an den dämonischen Bildern des niederländischen Renaissance-Malers faszinierte. Der Klangmagier hat sie in ergreifende Töne gegossen: »Boschs Seele – oder die eines anderen armen Sünders – wird vor das Weltgericht gerufen und der Sieben Todsünden angeklagt.« Die Frage ist nur: Sind wir vielleicht alle damit gemeint?

Das Werk wurde mit dem Royal Concertgebouw Orchestra und Markus Stenz auch auf CD aufgenommen (RCO17005).

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