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Philharmonix

Philharmonix, ein siebenköpfiges Ensemble aus Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker, geht 2019 mit neuem Programm auf Welttournee.

(c) Max Parovsky

Ihr Markenzeichen: durch raffinierte Arrangements sowie Eigenkompositionen, die mit Jazz-, Folk-, Pop- und anderen Elementen meisterlich gewürzt sind, der großen musikalischen Vergangenheit ein zweites, neues Leben einzuhauchen. Und das von Klassik über Jazz bis zu Rock, von Ludwig van Beethoven über Henri Mancini bis zu Queen. Das dazugehörige Studioalbum des „Vienna Berlin Music Club“, so der Zweitname des Ensembles, erscheint im kommenden Jahr als Volume 2 bei der Deutschen Grammophon. Zudem ist ein ARTE-Special über dieses außergewöhnliche Septett bereits in Produktion.

„Klassik ohne Grenzen“ – selten hat eine Kategoriebezeichnung besser gepasst als im Fall der Philharmonix, die darin soeben mit dem OPUS KLASSIK 2018 ausgezeichnet wurden. Thilo Fechner (Viola), Daniel Ottensamer (Klarinette) und Ödön Rácz (Kontrabass) von den Wiener Philharmonikern sowie Stephan Koncz (Violoncello) und Noah Bendix-Balgley (Violine) von den Berliner Philharmonikern, komplettiert durch Christoph Traxler (Klavier) und Sebastian Gürtler (Violine), haben auf Anhieb die internationale Musikszene elektrisiert. Mit ihrem frechen Stilmix, Eigenkompositionen und raffinierten Neubearbeitungen, für die hauptsächlich Koncz und Gürtler verantwortlich zeichnen, ist ihre musikalische Visitenkarte seit der ersten Stunde unverwechselbar.

Die für alle Mitglieder nachgewiesene Klassik-Expertise erweist sich hierbei nicht als Barriere, sondern vielmehr als inspirativer Türöffner in neue Hörwelten: „Brillante Bastarde entstehen dabei, die ebenso geistreich wie humorvoll mit den Stilen spielen und darum beim Zuhörer ständig den ‚Das ist doch Dings!‘-Effekt auslösen, wenn im virtuosen Gewimmel der Stimmen mal wieder eine bekannte Melodie aufblitzt. So schnell folgen die Klang-Gags aufeinander, so virtuos sind die sieben Musiker bei ihrem Noten-Dribbling, dass dem Publikum im Kammermusiksaal schier schwindelig wird“, begeisterte sich etwa Der Tagesspiegel im Februar 2018 für das Philharmonix-Debütalbum „The Vienna Berlin Music Club Vol. 1“.

Auch in dem neuen Philharmonix-Programm steht die (fast schon programmatisch zu verstehende) Queen-Hymne „Don’t stop me now“ neben walzerseligem Johann Strauß, der swingende Beethoven neben dem jazzigen Gershwin – und ein tänzelnder Bartók sieht sich mit dem dahinschleichenden „Pink Panther“-Thema von Henry Mancini konfrontiert.

Also musikalische Déjà-vus mit maximalem Vergnügungsfaktor, die Konzertbesucher hierzulande im Konzerthaus Berlin (22.12.), nach der Jahreswende dann in der Tonhalle Düsseldorf (24.1.2019), wieder in der Philharmonie Berlin (9.2.) und einige Wochen später zweimal im Wiener Konzerthaus als dortiges Ensemble in Residence der Saison (25.2. mit „Balkan Party – Philharmonix go gipsy“ + 13.5. mit „La vie en rose“) erleben können.

> Saisonpressemeldung 18/19

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