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Alejo PĂ©rez – Dirigent

Sicheres Stilempfinden und die FÀhigkeit, die KomplexitÀt jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Konzert- und Operndirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires ĂŒber das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren fĂŒr Alejo PĂ©rez Assistenzen bei Peter Eötvös, dessen Opern Angels in America (ThĂ©Ăątre du ChĂątelet Paris) und Lady Sarashina (OpĂ©ra de Lyon, OpĂ©ra Comique Paris) er aus der Taufe hob, sowie fĂŒr Christoph von Dohnanyi beim NDR Sinfonieorchester, welches er zwischen 2005 und 2007 regelmĂ€ĂŸig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo PĂ©rez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012 zu neuem Glanz. Umjubelt von Publikum und Presse realisierte er dort großes Opern- und Konzertrepertoire wie Mahlers 8. Symphonie, Verdis Don Carlos, Berlioz‘ La Damnation de Faust, Schostakowitschs Lady Macbeth von Mtsensk sowie Wagners Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Nach seinem begeistert aufgenommenen DebĂŒt bei den Salzburger Festspielen 2015 mit Massenets Werther kehrte Alejo PĂ©rez 2016 nach Salzburg zurĂŒck und dirigierte erstmals die Wiener Philharmoniker in einer gefeierten Neuproduktion von Gounods Faust. In der Saison 2016/17 gibt er DebĂŒts an der Semperoper Dresden mit Carmen und an der Lyric Opera of Chicago mit Eugen Onegin. Des Weiteren folgt er Wiedereinladungen nach Rom und Buenos Aires fĂŒr neue Inszenierungen von Lulu und dem Rosenkavalier am Teatro ColĂłn. An dem legendĂ€ren Haus debĂŒtierte er 2015 höchst erfolgreich mit Parsifal. Als Gastdirigent des neuen SWR Symphonieorchesters leitet er im Laufe der Saison mehrere Konzerte, darunter ein Programm mit UrauffĂŒhrungen bei den Donaueschinger Musiktagen.

In der anstehenden Saison 2017/18 zeigt der repertoireseitig sehr breit aufgestellte SĂŒdamerikaner sein besonderes Faible fĂŒr das romantische Musiktheater: Mit Claude Debussys „PellĂ©as et MĂ©lisande“ in der Regie von Sidi Larbi Cherkaoui, George Bizets „Carmen“ sowie dem Weber‘schen „FreischĂŒtz“ bringt er gleich drei Publikumslieblinge hauptverantwortlich auf die OpernbĂŒhne. Zuvor dirigiert Alejo PĂ©rez in Stuttgart (Premiere 3.12.2017) mit „MĂ©dĂ©e“ das unbestrittene MeisterstĂŒck des in Frankreich tĂ€tigen Italieners Luigi Cherubini. Die kĂŒnstlerische Gesamtverantwortung teilt sich PĂ©rez in der baden-wĂŒrttembergischen Landeshauptstadt mit dem Regisseur Peter Konwitschny, der fĂŒr die dortige Erstinszenierung dieser OpĂ©ra comique von 1797 eigens eine neue deutsche Übersetzung und Dialogfassung anfertigen ließ. Gleichermaßen engagiert fĂŒr Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart hebt Alejo PĂ©rez am 19. Mai 2018 an der OpĂ©ra de Lyon außerdem eine mit großer Spannung erwartete UrauffĂŒhrung aus der Taufe: Alexander Raskatows „Germania“.

> zur ausfĂŒhrlichen Pressemeldung zur Saison 2017/2018

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