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Alejo PĂ©rez – Dirigent

Sicheres Stilempfinden und die FÀhigkeit, die KomplexitÀt jeder Partitur detailgenau auszuloten, zeichnen Alejo Pérez als Konzert- und Operndirigenten aus. Konsequent hat er sich damit einen festen Platz in der internationalen Opern- und Konzertlandschaft gesichert.

Alejo PĂ©rez (c) Karim Khawatmi

(c) Karim Khawatmi

In jĂŒngster Zeit ĂŒberzeugte er wiederholt bei den Salzburger Festspielen (u.a. Gounods Faust mit den Wiener Philharmonikern), am Teatro ColĂłn (Parsifal und Der Rosenkavalier) an der Semperoper Dresden (Carmen) und an der Lyric Opera of Chicago (Eugen Onegin).

Auf eine erfolgreiche Saison 2017/18 mit DebĂŒts beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg in der Elbphilharmonie, an der Opera Vlaanderen (PellĂ©as et MĂ©lisande), der Oper Stuttgart (Cherubinis Medea) und in Japan beim Yomiuri Nippon Orchestra und der Nikikai Opera Company (Der FreischĂŒtz) folgte im August 2018 im ausverkauften Teatro ColĂłn ein Sinfoniekonzert mit dem Orquesta FilarmĂłnica de Buenos Aires und Werken von Debussy, Mahler, Schönberg und Skrjabin.

An der Opera Vlaanderen, wo er die laufende Saison mit Lohengrin in der Regie von David Alden eröffnet, wurde er gerade zum Musikdirektor ab der Saison 2019/20 ernannt. In nĂ€chster Zeit kehrt er außerdem an die HĂ€user in Stuttgart (Die Liebe zu den drei Orangen), Lyon (Aus einem Totenhaus), Rom (Der feurige Engel) und Buenos Aires (Ariadne auf Naxos) zurĂŒck und steht am Pult des Orchestre Philharmonique de Radio France und des Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.

Zu den zahlreichen internationalen Orchestern, die Alejo PĂ©rez in den letzten Jahren dirigierte, gehören das Philharmonia Orchestra London, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, das SWR Symphonieorchester, GĂŒrzenich-Orchester Köln, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen. Außerdem arbeitete er mit dem Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain und Klangforum Wien.

Der polyglotte Argentinier kam als Student in seiner Heimatstadt Buenos Aires ĂŒber das Komponieren zum Dirigieren. Wichtige Stationen waren fĂŒr Alejo PĂ©rez Assistenzen bei Peter Eötvös, dessen Opern Angels in America und Lady Sarashina er aus der Taufe hob, sowie bei Christoph von DohnĂĄnyi beim NDR Sinfonieorchester, welches er regelmĂ€ĂŸig dirigierte.

Als musikalischer Leiter des Teatro Argentino de La Plata verhalf Alejo PĂ©rez diesem bedeutenden argentinischen Opernhaus von 2009 bis 2012 zu neuem Glanz und realisierte dort großes Repertoire wie Mahlers 8. Symphonie, Nabucco, Don Carlos, La Damnation de Faust, Lady Macbeth von Mtsensk, Tristan und Isolde und Das Rheingold.

Am Teatro Real Madrid zĂ€hlte er wĂ€hrend der Ära Gerard Mortier ab 2010 zu dem Kreis kĂŒnstlerisch prĂ€gender Dirigenten und leitete das Orquesta SinfĂłnica de Madrid in Konzerten mit PlĂĄcido Domingo, Teresa Berganza und Ian Bostridge sowie in viel beachteten Produktionen von Rienzi,Don Giovanni, Tod in Venedig, Golijovs Ainadamar und Rihms Die Eroberung von Mexico. Eine langjĂ€hrige kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn mit der OpĂ©ra de Lyon (PellĂ©as et MĂ©lisande, Die Gezeichneten, Raskatow‘s GerMania, u.a.), sowie mit dem Teatro dell’Opera di Roma (La Cenerentola,Die Nase, Lulu).

Alejo PĂ©rez gastierte außerdem an wichtigen HĂ€usern wie der Pariser OpĂ©ra de Bastille, der Norwegian National Opera, den Opern Köln, Frankfurt und Leipzig, dem Teatr Wielki Warschau und La Monnaie de Munt in BrĂŒssel.

> Pressemeldung zur neuen Position des Musikdirektors an der Opera Vlaanderen

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